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Integrierte Leitstelle ist eben nicht nur Rettungsdienst

Veröffentlicht am 29.11.2017

Sondern auch Feuerwehr, Katastrophenschutz, Informationen aller Art und vieles mehr, Mittelpunkt eines sehr komplexen Hilfeleistungssystems.

Dies durften wir in diesem Jahr vielen hauptamtlichen Kollegen des Rettungsdienstes im BRK im Rahmen ihrer jährlichen Fortbildung vermitteln.

Die gute Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband Unterfranken des Bayerischen Roten Kreuz hatte den vielen Kolleginnen und Kollegen ermöglicht, an insgesamt 26 Terminen in Kleingruppen bis zu fünfzehn Personen einen Tag in der ILS Schweinfurt zu verbringen.

Ziel war es, die Entstehung von Rettungsleitstellen und Integrierten Leitstellen in Bayern, deren Aufbau und Aufgaben sowie die unterschiedlichen Verantwortungen, die in einer ILS zusammenkommen, zu vermitteln. Insbesondere wurde auch der Blick auf die differenzierten Alarmierungsbedingungen zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr fokussiert. Im praktischen Teil der Fortbildung konnten die Kolleginnen und Kollegen die Räumlichkeiten bis hin zum ELP-Raum (Einsatzleitplatz-Raum) besichtigen bevor sie im Einsatzleitsystem verschiedene Szenarien demonstriert bekamen. Hier wurde zum Beispiel auch die T-CPR (Telefonreanimation), die vom Disponenten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vor Ort an den Notrufer angeleitet wird, ausführlich dargelegt.

Natürlich regte diese Fortbildung zu vielen Diskussionen an, diente vor allem zum gegenseitigen Verständnis in der Zusammenarbeit Rettungsdienst vor Ort und Integrierter Leitstelle. Wir sagen ein herzliches Dankeschön an den Bezirksverband des Roten Kreuz Unterfranken für das Vertrauen und an die Kolleginnen und Kollegen des Rettungsdienstes aus sieben Kreisverbänden. Es hat sehr viel Spaß gemacht!

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